Bechsteinfledermaus rettet Hambacher Forst

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Wo Protest und Waldbesetzung an ihre Grenzen stoßen, könnte nun ein fliegendes Mäuslein den Widerstand gegen die Rodung des Hambacher Forsts neu aufleben lassen. Das geschützte niedliche Tier bewohnt diesen 200 Hektar großen Wald, der einst eine stolze Größe von 4.200 Hektar hatte. Der Mietsvertrag für diese Fledermausgattung gilt aber leider nur zeitlich begrenzt.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat nämlich nur einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst bei Köln verfügt.Obwohl die Richter in einem Eilverfahren dem Antrag des Umweltverbandes BUND entsprachen, beharrt der Energiekonzern RWE darauf in den kommenden Monaten mehr als die Hälfte des verbliebenen alten Waldes fällen zu lassen. Das Ziel des Konzerns ist den benachbarten Braunkohle-Tagebau zu erweitern.

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