Nebenjob Geldwäscher

Hat man kein Geld, suche man einfach dreckiges Geld und wasche es! Wo findet man so ein Geld? Natürlich im Internet. Das schöne dabei ist, man bekommt das Rezept zugeschickt, muss nicht mal arbeiten, sondern benötigt nur eine Waschmaschine mit dem Namen Bankkonto. Diese Art Geld zu verdienen war mir lange unbekannt, bis ich eine E-Mail erhielt, in welcher mir ein Nebenjob angeboten wurde. Vermutlich richten sich derartige Nachrichten auf Neugierige, die im Geldrausch den Link öffnen, das Formular ausfüllen und damit brav alle persönlichen Daten inkl. Bankvervindung eintragen.

Nach einigen Tagen darf dann so ein Möchtegern-Geldwäscher feststellen, dass sich die Mühe voll gelohnt hat aber nicht für ihn, sondern für den Betreiber der Seite. Sein Konto würde nämlich restlos leer geräumt werden und wenn er es nicht sofort sperren lassen würde, könnte diese Prozedur wiederholt stattfinden. Angenommen, der Inhalt der E-Mail entspräche der Wahrheit, würde sicherlich bald die Kripo vor der Tür stehen, denn der Tatbestand der illegalen Geldwäsche wäre erfüllt. Den Anhang öffnete ich natürlich nicht, doch forschte ich per Suchmaschine nach dem Absender. Folgender Blog mit genauem Wortlaut der Mail, schien mir besonders interessant (Namen unterdrückt):

Weiterlesen