Ende der Hexenverfolgung
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  Ende des 16. Jh.: Allmählich verschwinden die Inquisitionsgerichte und die "Lehre" des Hexenhammers verblaßt. Durch die ungeheuere Zahl der Hinrichtungen, wurde ein riesiges kulturelles Loch gerissen. Die Irrlehren wichen der Vernunft. Die Epoche der Renaissance (Wiedergeburt) breitete sich gegen Ende des 16. Jhs. über Europa aus. Die freie, kritische Literatur und Wissenschaft erlangte wieder zu angemessener Bedeutung. Die Kunst begann sich zu wandeln…

Deutschland 1693: Im Großherzogtum Posen findet der letzte Hexenprozeß statt. Die letzte Hexe, die nachweislich auf europäischem Boden hingerichtet wurde, ist Anna Göldin aus Glarus in der Schweiz. Sie gesteht nach wochenlangen Verhören und Folter und wird 1782 hingerichtet.

England (das genaue Jahr ist nicht überliefert): Der letzte Fall überhaupt, in welchem eine Frau wegen Hexerei angeklagt, aber nicht verurteilt wird, soll sich in England zugetragen haben. England war auch das letzte Land, in dem die Gesetzte gegen Hexerei abgeschafft wurden.

Bis heute: Leider soll es aber noch Jahrhunderte dauern, bis der Aberglaube von Magie und Teufelsbuhlschaft gänzlich verschwinden. Vereinzelt finden sich bis in unsere Zeit noch Sekten, die ähnlich den mittelalterlichen Gebräuchen, schwarze Messen o. ä., abhalten. Doch nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen, kommen dabei Menschen zu Schaden.

   

 
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