Beginn der Hexenverfolgung
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  Vom Orakel zur Wahrsagerei: Seit Bestehen der Menschheit, besteht ein Hang zum Übersinnlichen. Besonders wenn sich Forschung und Glaube widersprüchlich verhalten. Bereits lange vor der mittelalterlichen Epoche, bestand ein großes Interesse an den vielen Rätseln dieser Erde. Vieles aber, das für uns heute selbstverständlich ist, war damals noch unerforscht und so verstrickte man sich in Phantasien außerhalb der erkärbaren Realität. In früheren Kulturen waren es die Orakel, die in Glaubensfragen den Weg weisen sollten, später entwickelte sich daraus Wahrsagerei, Schadenszauber und Wettermacherei usw... Aber dieser Glaube wird von der Kirche über Jahrhunderte, als Sünde bekämpft.

Die Synode von Paderborn, im Jahre 785: Mit welch enormen Druck der Irrglaube ausgrottet werden sollte, wurde 785 in der Heiligen Synode von Paderborn deutlich, wo beschlossen wird: "Wer vom Teufel verleitet nach heidnischem Glauben behauptet, daß es Hexen gibt und sie auf dem Scheiterhaufen verbrennt, wird mit dem Tode bestraft." (Hier wurde genau umgekehrt gedacht, als im späten Mittelalter) Das Dekret wurde von Karl dem Großen bestätigt und enthielt die Anordung, daß alle aus der christlichen Gemeinschaft ausgeschlossen werden sollten, die an teuflische Magie und an den nächtlichen Flug der Hexen glaubte.

Um 906: In der für Jahrhunderte verbindlichen kirchlichen Rechtsverordnung werden Luftfahrten von Frauen und Verwandlung von Menschen in Tiere erörtert und beschrieben und als Vorspiegelungen des Teufels und Wahnvorstellungen bezeichnet.
   

 
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